Unternehmensverkauf / Praxisverkauf - Beispiele

Unternehmensverkauf - Beispiel 1

Ein Unternehmen ist auf seinen Gründer ausgerichtet, der auch Alleingesellschafter und Alleingeschäftsführer ist. Der Gründer will sich langsam aus seinem Unternehmen zurückziehen, dieses jedoch in der Familie halten.

Im ersten Schritt wurde mit dem Mandanten ein so genannter „Notfallkoffer“ erarbeitet. Dieser sichert das Unternehmen gegen einen plötzlichen Ausfall seines Gründers durch Krankheit oder Tod ab. Er beinhaltet Vollmachten bzw. Prokura für Mitarbeiter der Firma, eine persönliche Vorsorgevollmacht, wichtige Dokumente und ein Testament.

In einem zweiten Schritt wurde in Gesprächen mit den Führungskräften des Unternehmens und der Familie herausgearbeitet, wie eine familieninterne Nachfolge am Besten gestaltet werden kann. Im Ergebnis wurden dann zwei Führungskräfte des Unternehmens zu Mitgeschäftsführern bestellt. Dem sich im Unternehmen tätigen Sohn wurde ein eigenständiger Geschäftsbereich zum Aufbau übertragen. Mittelfristig soll dieser auch in die Geschäftsführung aufgenommen werden. wurden Zusätzlich wurden Teile der Geschäftsanteile an dem Unternehmen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragen

Praxisverkauf - Beispiel 2 (Arztpraxis)

Eine Praxisinhaberin hatte keinen Nachfolger aus der Familie. Sie wollte ihr Unternehmen innerhalb von fünf bis sechs Jahren verkaufen.

Im Rahmen einer SWAT-Analyse klärte sie mit uns die Stärken und Schwächen ihrer Praxis, insbesondere in Bezug auf deren Verkäuflichkeit. Sodann erarbeitete sie mit uns einen Maßnahmenplan, wie sie ihren Praxiswert in den nächsten Jahren steigern könnte. Bei der Umsetzung dieses Plans wurde sie von uns unterstützt.

Parallel zur Wertsteigerungsphase begleiteten wir die Mandantin bei den Verkaufsverhandlungen und erstellten den Praxiskaufvertrag.

Unternehmensverkauf - Beispiel 3 (Ingenieurbüro)

Ein Ingenieurbüro wurde als Einzelunternehmen betrieben. Die Kinder wollten mittelfristig in dieses eintreten. Vorher sollten sie jedoch in anderen Büros Berufserfahrung erwerben. Der Inhaber wollte sich bereits vorher entlasten und fähige Mitarbeiter an das Unternehmen binden.

Beraten durch uns gründete der Inhaber eine Gesellschaft, in die er zwei Mitarbeiter als Partner aufnahm. Diese stimmen bereits im Gesellschaftsvertrag der späteren Aufnahme der - ihnen bekannten – Kinder als weitere Gesellschafter zu.

 

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